FAQ - Häfig gestellte Fragen

vServer (Linux)

Im Auslieferungszustand ist das Bundle "Debian 6.0 / Confixx 3.3.9 / 64 bit" vorinstalliert. Das bedeutet auf Ihrem Server ist bereits das Betriebssystem Debian 6 und die Verwaltungssoftware Confixx installiert, sowie die wichtigsten Komponenten wie Apache, PHP, MySQL, Postfix, FTP und SpamAssassin in einer stabilen und aktuellen Version vorkonfiguriert.

Um Ihnen den Start zu erleichtern, haben wir ein paar Tipps und Ratschläge für die vorbereitete Installation:


1. Erste Schritte / Administrationsbereich

1.1 Loggen Sie sich in Ihren Administrationsbereich ein. Die Zugangsdaten finden Sie in Ihrem Kundencenter unter der Rubrik Meine Tarife > Zugänge > .

1.2 Ihr V-Server ist standardmäßig heruntergefahren / abgeschaltet. Dies sehen Sie im Feld "Status".

1.3 Um Ihren Server zu verwalten, klicken Sie nach dem Login bitte auf Ihre VPS-Nummer in der Spalte "Server".

1.4 Der VPS kann jetzt unter "Systemkonfiguration" > "Starten und Stoppen" gestartet werden, um mit der Konfiguration per SSH fortzufahren.



2. Konfiguration / Installation von Confixx

2.1 Greifen Sie per SSH (z.B. mit dem Tool "putty" von http://putty.org) auf Ihren VPS zu. Der Benutzername des Linux-Administrators ist immer "root". Die IP-Adresse und das von uns gesetzte root-Passwort finden Sie in der Paketübersicht im Kundencenter. Über das Adminpanel können Sie dieses selbstverständlich ändern. Es muss sowohl bei Benutzernamen und Passwörtern, als auch bei Dateinamen und Kommandos die exakte Klein- bzw. Großschreibung beachtet werden.

2.2 Nach dem Login startet sofort die Konfigurationsroutine. Hier wählen Sie lediglich die gewünschte Sprache (deutsch / englisch) aus und schon werden Ihnen die Zugangsdaten, sowie die Standard-Konfiguration eingerichtet und angezeigt. Im nächsten Schritt kann diese bei Bedarf geändert werden. Die Zugangsdaten sollten Sie sich unbedingt notieren! Der Server ist nun einsatzbereit, ein Neustart ist nicht nötig.

2.3 Um jetzt in Ihre Confixx-Administrationsoberfläche zu gelangen, geben Sie in der URL-Leiste Ihres Browsers entweder http://XXX.XXX.XXX.XXX (die IP-Adresse Ihres Servers) oder http://confixx.server-hostname.de (Hostname Ihres Servers) ein.

Aktualisiert: Mittwoch, 11. September 2013 09:45
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=222#a222

Die Änderung des von uns standardmäßigen vergebenen Hostnamens (vpsxxxx.alfahosting-vps.de) auf einen eigenen ist grundsätzlich möglich und empfehlenswert.

Achtung:  die Änderung des Hostnamen bei einem Servers der bereits fertig installiert ist, macht umfangreiche Anpassungen innerhalb der Serverkonfiguration erforderlich! Wir empfehlen daher die Änderung vor der Erstinstallation durchzuführen.

Für den Hostnamen, also den Namen unter dem Ihr Server erreichbar ist, sollten Sie eine eigene Domain auswählen die passend ist. Es empfiehlt sich hier eine Subdomain zu nutzen, zum Beispiel: server.meine_domain.de. Für die gewählte Domain oder Subdomain muss zunächst der DNS Eintrag auf die Server IP umgestellt werden. Anschließend können Sie im VPS-Admin unter dem Menüpunkt "Hostname" die Domain oder Subdomain eintragen. Nun können Sie Ihren Server wie unter "Erste Schritte für die Verwendung von Debian/Confixx" beschrieben starten und die Konfiguration und Installation von Confixx durchführen.

Wenn Sie Ihren Server auch als Mailserver nutzen, ist die Änderung besonders zu empfehlen. Teilweise gibt es Anti-Spam Mechanismen, die Hostnamen nach einem standardmäßigen Schema blockieren.

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:40
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=264#a264

Es  stehen Ihnen folgende OS Templates zur Installation über den Administrationsbereich zur Verfügung:

Debian 6.0 (Confixx 3.3.9 / 64 bit) Standard im Auslieferungzustand
Debian 6.0 (Confixx 3.3.9 / 32 bit)
Debian 6.0 (Minimal / 64 bit)
Debian 6.0 (Minimal / 32 bit)
Debian 6.0 (lighttpd / 64 bit)
Debian 6.0 (lighttpd / 32 bit)
Debian 5.0 (Confixx 3.3.5 / 32 bit)
Debian 5.0 (32 bit)
CentOS 6 (Minimal / 64 bit)
CentOS 6 (Minimal / 32 bit)
CentOS 5 (64 bit)
CentOS 5 (32 bit)
Ubuntu 10.04 (64 bit)
Ubuntu 10.04 (32 bit)
openSUSE 11.1 (64 bit)
openSUSE 11.1 (32 bit)
Fedora 15 (64 bit)
Fedora 15 (32 bit)

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:41
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=308#a308

Bei unseren vServern wird die Verteilung der Ressourcen durch in der Virtualisierung konfigurierte Parameter festgelegt, die kompletten Werte finden Sie in folgendem Dokument: Server-Parameter-Alfahosting.pdf (Stand 07.01.2013)

Es werden jeweils zwei Werte genannt, "Barrier" ist die Grenze ab der es eine Warnmeldung im Administrationsbereich gibt,  "Limit" ist die tatsächliche Grenze. Die Auslastung Ihrer Ressourcen finden Sie im Administrationsbereich unter "System-Ressourcen".

Wichtig:  Bitte beachten Sie, dass es für die genannten Limits keine Garantien gibt da diese keinen Produktbestandteil darstellen. Wir behalten uns vor, die Limits nach eigenem Ermessen anzupassen, wenn hierfür eine Notwendigkeit besteht.

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:47
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=313#a313

Wenn Sie sich per SSH (z.B. mit Putty) einloggen möchten, wird das Passwort aus Sicherheitsgründen nicht angezeigt. Diese Eigenschaft ist bei allen Linux-Systemen gleich.

Obwohl Sie es beim Eintippen nicht sehen können, wird es selbstverständlich dennoch übernommen. Abschließend drücken Sie die Enter-Taste und sind, sofern das Passwort korrekt war, eingeloggt.

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:42
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=223#a223

Die zusätzliche virtuelle Festplatte ist immer im Verzeichnis /store des Dateisystems eingebunden. Um den zusätzlichen Speicherplatz für die mit Confixx angelegten Webhosting-Benutzer zu nutzen, die in der Regel im Verzeichnis  /var/www/ liegen, hilft der Mount-Befehl "bind".

Um die hier beschriebene dauerhafte Einbindung umzusetzen, benötigen Sie zunächst eine SSH Verbindung zu Ihrem Server.

Erstellen Sie im Verzeichnis /store entsprechende Unterordner für Ihre Benutzer (z.B. mkdir /store/web1zusatz, mkdir /store/web2zusatz, etc.). Teilen Sie diesen jeweils die Gruppe und den Benutzer webX zu (chgrp web1 /store/web1zusatz/ & chown web1 /store/web1zusatz/, chgrp web2 /store/web2zusatz/ & chown web2 /store/web2zusatz/, etc.). Teilen Sie diesen Ordnern dann noch die Rechte 755 zu (chmod 755 /store/web1zusatz/, chmod 755 /store/web2zusatz/, etc.).

Im HTML-Verzeichnis des web-Benutzers müssen Sie nun ebenfalls einen Ordner anlegen, der mit denen der zweiten Festplatte verknüpft werden kann. Der Name muss dabei nicht identisch sein. Wir empfehlen das Anlegen der Ordner direkt per FTP-Zugang, da Sie ansonsten zunächst die Benutzer-/Gruppenzuweisung ändern müssen. (z.B. mkdir /var/www/webX/html/webXzusatz; chgrp webX /var/www/webX/html/webXzusatz & chown webX /var/www/webX/html/webXzusatz)

Damit wir nun die Ordner /var/www/webX/html/webXzusatz mit denen in /store verknüpfen können, öffnen Sie mit einem Editor (z.B. vi, nano, etc.) die Datei fstab aus /etc.

vi /etc/fstab

Folgende Zeilen fügen Sie ein:

/store/web1zusatz /var/www/web1/html/web1zusatz ext3 bind
/store/web2zusatz /var/www/web2/html/web2zusatz ext3 bind

usw.

Nach einem Server-Neustart wird diese Zuordnung zukünftig automatisch hergestellt, so dass der Webspace der Benutzer um die zusätzliche Festplatte erweitert wird. Alternativ können Sie natürlich auch ohne Reboot mit "mount /var/www/webX/html/webXzusatz" den Eintrag aus /etc/fstab mounten lassen. Wie Sie das Verzeichnis unter html benennen, bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Zu bedenken ist dabei lediglich, dass dieses auch die Besucher der Seite sehen können, wenn Sie darauf verlinken. Ansonsten können Sie natürlich auch im Confixx-Bereich eine Weiterleitung für die jeweilige Domain auf dieses Verzeichnis einrichten.

Aktualisiert: Freitag, 1. Oktober 2010 13:23
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=230#a230

Für den Serverdienst HTTP ist die Anzahl der maximal zugreifenden Clients standardgemäß auf 20 begrenzt. Haben Ihre Seiten also viele Besucher, dauert der Zugriff entsprechend länger, da die Anzahl von 20 in dem Moment überschritten wird. Die Besucher müssen also warten, was das Laden enorm verzögern kann.

In der Datei /etc/apache2/apache2.conf finden Sie die Möglichkeit den Wert der MaxClients zu erhöhen.

Suchen Sie nach folgenden Zeilen:

<IfModule mpm_prefork_module>
StartServers       3
MinSpareServers    3
MaxSpareServers    6
MaxClients        20
    MaxRequestsPerChild   0
</IfModule>


Erhöhen Sie hier den Wert von 20 auf bspw. 40. Bedenken Sie jedoch, dass sich dies auf die Performance des Systems auswirkt. Bei übermäßig hoher Einstellung kann es passieren, dass der Dienst und/oder der VPS komplett abstürzt. Sie sollten daher nur langsame Erhöhungen vornehmen und die Auslastung entsprechend beobachten. Empfehlenswert ist es eine ausreichende Mischung aus Leistung und Geschwindigkeit zu finden.

Sie finden direkt unter diesen Zeilen auch noch die Einstellungen für "<IfModule mpm_worker_module>". Da auf den V-Servern das Modul apache2-mpm-prefork standardgemäß aktiv ist, müssen Sie aber lediglich den Wert für dieses (<IfModule mpm_prefork_module>) verändern.

Abschließend muss der Apache-Dienst mit "/etc/init.d/apache2 restart" neu gestartet werden.

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:44
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=211#a211

Generell können Sie natürlich alles installieren, was Sie zur Realisierung Ihrer Projekte benötigen. Allerdings unterstützt Confixx die Verwendung von Fast-CGI nicht.

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:44
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=217#a217

Ja, das ist möglich. Bei unserem Betriebssystem Debian 6/Confixx ist suphp voreingestellt, bei allen anderen mod_php.

Diese Anleitung bezieht sich auf den Apache-Webserver unter Debian. Prüfen Sie zunächst mit "ls /etc/apache2/mods-enabled/ | grep php", was aktuell eingestellt ist. Es wird entweder suphp oder php (php5) angezeigt.

Deaktivieren von mod_php/suphp:
a2dismod php5 (deaktiviert mod_php)
a2dismod suphp (deaktiviert suphp)

Aktivieren von mod_php/suphp:
a2enmod php5 (aktiviert mod_php)
a2enmod suphp (aktiviert suphp)

Nutzen Sie Confixx, rufen Sie als nächstes das Admin-Setup mit /root/confixx/admin/admin.pl auf. Dort finden Sie unter "Webserver" die Möglichkeit mod_php für Confixx abzuschalten und suphp anzuschalten (oder halt umgekehrt). Beim Wechsel auf suphp werden Sie gefragt, wo sich die globale php.ini befindet und wo die php.ini's er einzelnen Benutzer abgelegt werden sollen. Wechseln Sie auf mod_php ist das nicht der Fall. Sie können durch Enter drücken getrost die Standardwerte übernehmen. Confixx schreibt letztlich im Hintergrund die bestehenden Konfigurationsdateien um, so dass sie für mod_php bzw. suphp syntaktisch korrekt sind.

Entweder Sie warten jetzt, bis das Counterscript von Confixx durchgelaufen ist oder Sie starten es manuell neu:
/root/confixx/confixx_counterscript.pl -fa -dbg

Hinweis: Unter Umständen müssen Sie auf Ihrem Server erst noch suphp aus den Paketquellen der Distribution installieren.

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:44
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=218#a218

Bei Debian Linux kommt das Advanced Packaging Tool (apt) zum Einsatz. Dieses ist dafür zuständig Programmpakete in den Repositories zu suchen, zu installieren oder generell einige Programme, sowie das gesamte System zu aktualisieren. Der Begriff "Pakete" wird hier deswegen verwendet, weil ein Programm in der Regel aus mehreren Teilen (Modulen) besteht, die alle in einer Abhängigkeit stehen. apt ist somit nicht nur für das Installieren und Aktualisieren zuständig, sondern auch für die Prüfung der Abhängigkeiten. Wird also ein Tool installiert, findet apt dessen Abhängigkeiten, um so bspw. zusätzliche Pakete mit aufzunehmen oder bestehende, die nicht kompatibel sind, zu löschen.

Die Repositories sind Quellen, in denen nach Tools und Aktualisierungen gesucht wird. Diese Quellen sind unter /etc/apt/sources.list angegeben und können hier selbstverständlich auch editiert werden. Letzteres macht Sinn, wenn eine Quelle nicht mehr verfügbar ist oder Sie Pakete aus einer anderen Quelle installieren möchten. Nutzen Sie für das Editieren einen Editor (z.B. vi, nano, etc.). Für apt wird das Paketformat ".deb" verwendet.

Das Kommando für apt lautet "apt-get" und "apt-cache" und muss mit diversen Parametern angegeben werden.

Hier die wichtigstens Beispiele:

apt-get install paketname // installiert und aktualisiert ein Paket
apt-get remove paketname // entfernt ein Paket
apt-get upgrade // aktualisiert alle Pakete
apt-get update // aktualisiert alle Repositories
apt-cache search name // sucht nach Paketen (*)

(*) Wenn Sie ein Paket installieren möchten, aber nicht wissen, wie dieses genau heißt, ist apt-cache search hilfreich. Mit diesem Kommando und der Angabe des Suchbegriffes, werden in den Quellen sämtliche Pakete gesucht, die dem angegebenen Namen entsprechen.

Geben Sie bspw. "apt-cache search php" ein, werden alle Pakete gefunden, die "php" im Paketnamen enthalten haben. Die Liste kann bei manchen Suchbegriffen enorm lang werden. Somit macht es Sinn die Pipe "| more" zu übergeben, um die Anzeige seitenweise zu erhalten (apt-cache search php | more). Alternativ kann der Inhalt, statt als Ausgabe auf dem Bildschirm zu landen, auch in eine Datei geschrieben werden. Dafür nutzen Sie  "apt-cache search php > dateiname". (Durch > wird die Datei, sofern vorhanden, komplett überschrieben.)

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:44
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=219#a219

Standardgemäß darf eine E-Mail ein- und ausgehend etwa 9,8 MB groß sein. Dies kann per SSH in der Postfix-Konfiguration geändert werden.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

root@vpsXXXX:/# grep -R message_size_limit /etc/postfix/* (prüft, ob und welcher Wert gesetzt ist)

root@vpsXXXX:/# postconf message_size_limit (gibt den aktuellen Wert aus; s. nächste Zeile)
message_size_limit = 10240000


root@vpsXXXX:/# postconf -e 'message_size_limit = xxxxxxxxxxx' (setzt ein neues Limit)


root@vpsXXXX:/# /etc/init.d/postfix restart (startet den Maildienst postfix neu)


Das message_size_limit wird in Byte angegeben. Der Wert 50 MB müsste also als 52428800 Byte angegeben werden (50 MB x 1024 = 51200 KB x 1024 = 52428800 Byte).

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:45
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=216#a216

Wenn Sie Debian verwenden können Sie mit dem folgenden Befehl die Konfiguration der locales ändern.

dpkg-reconfigure locales

Anschließend muss der Apache-Dienst einmal mit "/etc/init.d/apache2 restart" neu gestartet werden.

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:45
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=196#a196

Eigene Kernel sind bei den Produkten vServer leider nicht möglich. Dieser wird vom Hostsystem vorgegeben. Alle VPS teilen sich diesenl.

Es handelt sich dabei um einen angepassten RedHat Kernel, der regelmäßig aktualisiert wird.

Aktualisiert: Donnerstag, 27. Juni 2013 14:29
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=190#a190

Ein root-Login per FTP ist aus Sicherheitsgründen deaktiviert.

Es besteht alternativ die Möglichkeit, dass Sie sich via SFTP oder SCP einloggen. SFTP wird von vielen FTP-Clients bereits standardgemäß unterstützt.

Sollte Ihr FTP-Client keine SFTP-Unterstützung bieten, können Sie das kostenlose Programm WinSCP verwenden. Dieses gibt es unter folgendem Link zum Download: http://winscp.net/eng/docs/lang:de

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:45
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=187#a187

Um über die Shell eines Linux-Systems zu navigieren, gibt es einige grundlegende Kommandos, die wir Ihnen hier vorstellen. Mit diesen können Sie sich bspw. Verzeichnisinhalte anzeigen lassen oder Dateien/Verzeichnisse löschen und verschieben.

"ls" listet den Verzeichnisinhalt auf
Parameter -a zeigt auch versteckte Dateien an
Parameter -l zeigt weitere Informationen zu Dateien und Ordnern an
Parameter -s sortiert nach Größe (größte zuerste)
Parameter -t sortiert nach Zeitpunkt der letzten Änderung (neuste zuerst)
Parameter -r kehrt die Reihenfolge um (z.B. bei der Sortierung nach Größe die kleinste zuerst)
Parameter --color zeigt Dateien, Ordner, etc. in unterschiedlicher Farbe an
Die Parameter können kombiniert werden (z.B. ls -la --color)

"du" dient zum Anzeigen des verbrauchten Speicherplatzes je Verzeichnis in Byte (ausgehend vom aktuellen Verzeichnis)
Parameter -m zeigt den Speicherverbrauch in Megabyte an
Parameter -sch zeigt die Gesamtgröße aller Verzeichnisse an

"cd verzeichnisname" betritt ein Verzeichnis

"cd .." verlässt ein Verzeichnis in die nächst höhere Ebene

"mkdir verzeichnisname" erstellt ein neues Verzeichnis

"rmdir verzeichnisname" löscht ein bestehendes Verzeichnis

"rm verzeichnisname -R" löscht ein Verzeichnis samt aller Dateien und Unterverzeichnisse

"rm dateiname" löscht eine Datei
Parameter -i fragt bei jeder Datei ab, ob diese wirklich gelöscht werden soll

"cp datei1 datei2" kopiert eine Datei (z.B. cp datei1 datei2)

"mv datei1 datei2" verschiebt eine Datei (ausschneiden; vgl. cp)
mv funktioniert auch direkt bei Ordnern (z.B. mv ordner1 ordner 2)

"man Kommando" Viele Kommandos und Programme liefern eine Anleitung (Manual) mit. Über "man Kommando" (z.B. man vi) kann man diese anzeigen. Alternativ hilft ihr oft auch der Parameter "--help" oder "-h" weiter. Wenn "man" nicht unterstützt wird, hat das Programm möglicherweise den Nachfolger "info" im Repertoire (z.B. info vi).

"su" ermöglicht das Öffnen einer neuen Shell als root-Benutzer. Das ist sinnvoll, wenn man zur Sicherheit den root-Login per SSH deaktiviert hat. Meldet sich also ein normaler Benutzer mit Nicht-root-Rechten an, kann er über su zum Super-User (root) werden und sich mit dem entsprechenden Passwort anmelden. Verlassen muss man die root-Shell dann über exit (nicht logout).

"last" zeigt die letzten Shell-Logins an

"finger" zeigt die aktuellen Sitzungen an

"top" oder "htop" (falls installiert) zeigt die aktuelle Systemauslastung an

"df -h" zeigt den Speicherverbrauch der Festplatte an

"vzfree" (falls installiert) zeigt die Auslastung des Arbeitsspeichers an.

"cat /proc/user_beancounters" zeigt die aktuellen Ressourcen der einzelnen Prozesse an

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:46
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=205#a205

Sie können Dateien auf Ihrem VPS über die Shell ansehen und ändern.

Der gängige Texteditor zum Betrachten von Textdateien unter Linux ist vi. So rufen Sie eine Datei auf:

vi dateiname
(z.B: vi php.ini)

Sie können selbstverständlich auch einen anderen Texteditor verwenden, sofern Sie diesen installiert haben.

Das einfache Ansehen von Dateien können Sie aber auch über den Befehl cat umsetzen (cat Dateiname). Da hierbei der gesamte Inhalt der Datei auf dem Bildschirm erscheint und die maximale Anzahl von Zeilen in der Regel überschritten werden, hilft die Pipe less und more (cat Dateiname | less bzw. cat Dateiname |more). Damit ist es möglich seitenweise die Datei ausgeben zu lassen.


Auf dieser Seite finden Sie eine gute Anleitung zu vi:
http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=29&catid=8

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:46
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=188#a188

Die Auslastung und Verfügbarkeit des Arbeitsspeichers können Sie mit dem Befehl vzfree abfragen.

Bei OS-Templates, wo dieses Programm nicht standardgemäß vorhanden ist, müssen Sie es zunächst noch installieren.

Herunterladen von vzfree:

wget http://vpsadmin.de/updates/vzfree

Setzen Sie die Rechte von vzfree auf Ausführen für alle Benutzer:
chmod +x vzfree

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:46
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=193#a193

In vps-Admin wird der verwendete Speicherplatz angezeigt (Messung alle 24 Stunden).

Geben Sie auf der Konsole folgenden Befehl ein, um den aktuellen Speicherverbrauch anzeigen zu lassen:

df -h


Viel belegter Speicher kann folgende Ursachen haben:

- Logdateien (/var/log..)
- MySQL Binary Logs *.bin (/var/lib/mysql)
- Postfächer (z.B. /var/spool/mail)
- PHP-/Perl-Scripte, die Dateien erzeugen
- Updates von Software und Betriebssystem

Eine Übersicht zur Speicherbelegung einzelner Verzeichnisse erhalten Sie mit folgenden Befehlen:

cd /
du -h --max-depth=1
(1 kann auch durch eine höhere Zahl ersetzt werden. Sie bezieht sich auf die Verzeichnistiefe, ausgehend vom aktuellen Verzeichnis indem man sich befindet.)

Mit diesem Befehl listen Sie alle Dateien in einem Verzeichnis, sortiert nach Größe, auf:

ls -lahS

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:46
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=189#a189

Um den HTTP-Dienst Apache2 neuzustarten muss der entsprechende Daemon neu geladen werden. Daemon befinden sich im Verzeichnis /etc/init.d/.

Für den Apache greift /etc/init.d/apache2, so dass Sie diesen Aufruf lediglich mit dem Zusatz reload oder restart versehen müssen -> /etc/init.d/apache2 restart

Gleichermaßen lässt sich der Dienst mit stop komplett beenden und mit start wieder starten -> /etc/init.d/apache2 stop und /etc/init.d/apache2 start

Aktualisiert: Montag, 13. Mai 2013 08:46
Link: http://alfahosting.de/antworten-auf-ihre-fragen/?cid=60&id=210#a210
(4) – Gutschein der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland („Google”). Durch die Nutzung erkennen Sie diese und die ergänzenden Gutscheinbedingungen unter www.google.de/gutscheinbedingungen an. Angebot für Gutscheinwert von 75,- € nach einem eigenen Werbeeinsatz von mindestens 25,- € gilt nur für Neukunden von Google AdWords. Aktivierung durch Eingabe des Gutscheincodes innerhalb von 14 Tagen nach Konto-Erstellung und bis spätestens 30.09.2014. Sie müssen den eigenen Werbeeinsatz innerhalb von 31 Tagen nach Aktivierung ausgeben. Eine Gutschrift erfolgt nur nach erfolgreicher Abrechnung Ihres Kontos.